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Private Krankenvollversicherungen
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Was ist eine Private Krankenvollversicherung?
Die private Krankenvollversicherung ist eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sie deckt die finanziellen Folgen einer Krankheit ab und bewahrt Sie vor Vermögensverlusten.

 

Die Krankenversicherung übernimmt für Sie die Kosten, die durch Erkrankung oder Unfall entstehen. Sie deckt die Kosten für medizinische Versorgung und durch Krankheit entstandene Einkommenseinbußen.

 

Wer krank ist, will so schnell wie möglich wieder gesund werden. Durch eine private Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenkasse oder durch eine private Vollversicherung verbessern Sie den Grad Ihrer Versorgung. Mit dem Abschluss von Krankentagegeld- und Krankenhaustagegeld-Versicherungen sichern Sie Ihr Einkommen.

 

Wer kann sich versichern?
In der gesetzlichen Krankenversicherung besteht Versicherungspflicht. Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen unter 45.900 Euro (Versicherungspflichtgrenze für 2003) müssen sich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Wer mehr verdient oder selbstständig ist, der kann zwischen gesetzlicher und privater Versicherung wählen.

 

In der privaten Krankenversicherung muss für jede Person eine separate Versicherung abgeschlossen werden, wobei mehrere Versicherungen in einem Vertrag zusammengefasst werden können.

 

Bei Familien ist im Einzelfall zu prüfen, ob sich eine Vollversicherung empfiehlt oder ob der Weg über die gesetzliche Grundversorgung mit privater Zusatzversicherung sinnvoller ist.
Der Grund? Bei der privaten Krankenversicherung ist für alle Kinder eine eigene Prämie zu zahlen, während sie in der gesetzlichen Versicherung beitragsfrei mitversichert sind.

 

Das Bundesverfassungsgericht hat die folgende gängige Regelung im Februar 2003 bestätigt: Ist in einer Ehe ein Partner privat krankenversichert und verdient er mehr als der andere, so müssen die Kinder auch privat versichert werden. Sie können in einem solchen Szenario also nicht beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

 

Was ist versichert?
Versichert ist das Krankheitsrisiko. Eine Krankheit verursacht Kosten, angefangen von Behandlungskosten über Verdienstausfall bis zur Finanzierung einer Haushaltshilfe. Diese Kosten können sehr hoch und unkalkulierbar werden. Man denke nur an chronische oder schwerste Erkrankungen.

 

Damit Sie oder Ihre Angehörigen durch eine auftretende Erkrankung nicht Ihre finanzielle Existenz gefährden, übernimmt die Krankenversicherung dieses Risiko. Den Krankheitskosten gleichgestellt sind die Kosten für die gesundheitlichen Folgen eines Unfalls.

 

Mögliche Leistungsarten der Krankenvollversicherung sind:
  • ambulante Behandlung
  • stationäre Behandlung
  • zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz
  • Pflegepflicht- und Pflegezusatz-Versicherung
  • Krankentagegeld

Die einzelnen Leistungsarten können unterschiedlich gestaltet sein. Je nach Wunsch können Sie beispielsweise Naturheilverfahren oder Chefarztbehandlungen einschließen. Eine individuelle Gestaltung vom Basisschutz bis zur Luxusversorgung ist möglich. Grundsätzlich gilt: Je umfangreicher der gewählte Versicherungsschutz, desto höher der Beitrag.

 

Wie hoch sollte der Versicherungsschutz sein?
Die Höhe des Versicherungsschutzes richtet sich nach den tatsächlich entstehenden Kosten in den Leistungsarten
  • ambulante Behandlung
  • stationäre Behandlung
  • zahnärztliche Behandlung/Ersatz.

Die Kostenerstattung in den genannten Bereichen wird üblicherweise um eine Selbstbeteiligung gekürzt. Der Einschluss einer Selbstbeteiligung kann prozentual (z.B. 20% des Rechungsbetrags) oder in einer festen jährlichen Selbstbeteiligung (z.B. 1.000,- Euro) gestaltet werden. Selbstbeteiligungen führen zu Beitragsersparnissen.

 

Im Bereich der Pflegeversicherung besteht eine Versicherungspflicht. Diese Versicherung wird Pflegepflicht-Versicherung genannt. Die maximale Leistungshöhe beschränkt sich auf 1.432,- Euro monatlich (in Härtefällen bei stationärem Aufenthalt bis zu 1.688,- Euro). Da die tatsächlichen Kosten im Pflegefall sich auf ca. 3.000,- Euro monatlich belaufen, empfiehlt sich eine private Pflegezusatz-Versicherung.

 

Um den Einkommensausfall bei Krankheit abzusichern, wird eine Krankentagegeld-Versicherung benötigt. Die Höhe des Krankentagegelds richtet sich nach Ihrem persönlichen Einkommen. Wichtig ist hier die Wahl der richtigen Karenzzeit. Diese bestimmt den Beginn der Leistung nach Krankheitsbeginn. Für Arbeitnehmer gilt hier die 6 Wochen-Grenze. Nach Ablauf dieser Zeit erlischt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber.

 

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Zusatz-Krankenversicherungen
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Was ist eine private Zusatz-Krankenversicherung?
Die private Zusatz-Krankenversicherung bietet Ihnen Ergänzungen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sie deckt die finanziellen Folgen einer Krankheit ab und gibt Ihnen den finanziellen Spielraum für eine bessere medizinische Versorgung.

 

Sie können zwischen verschiedenen Zusatztarifen wählen, die jeweils unterschiedliche Leistungen anbieten:
  • ambulante Zusatzversicherung
  • stationäre Zusatzversicherung
  • Krankenhaustagegeld
  • Krankentagegeld (Verdienstausfall)
  • Auslandsreise-Krankenversicherung

Welche Leistungen sind versichert?
Die private Zusatz-Krankenversicherung deckt Leistungen ab, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht oder nur in eingeschränktem Umfang angeboten werden können. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, dann erhalten Sie mit einer privaten Zusatzversicherung eine exzellente Gesundheitsversorgung für wenig Geld. Hier finden Sie einen Überblick über die Leistungen der verschiedenen Tarife:

 

Ambulante Zusatzversicherung
Zahnersatz. Die gesetzliche Kasse zahlt maximal 60% der Kosten für Zahnersatz. 20-30% zahlt Ihnen die private Zusatzversicherung obendrauf. Gegen Aufpreis sind auch 50% versicherbar.
Sehhilfen. Hier geht es um Brillen. 100 bis 200 Euro der Kosten übernimmt die private Versicherung. Gegen Aufpreis sind alle Kosten versicherbar.
Auslandsreise-Krankenversicherung. Die Versicherung gilt weltweit. Sie ist in der Regel auf einen Auslandsaufenthalt von sechs Wochen beschränkt.
Gegen Aufpreis erhalten Sie die Option auf freie Heilpraktiker-Behandlung.

 

Stationäre Zusatzversicherung
Stationäre Zusatzversicherungen sind im Regelfall Restkostenversicherungen. Das heißt, dass von den versicherten Leistungen (Unterkunftszuschlag für 1- oder 2-Bett-Zimmer, privatärztliche Behandlung) die Kosten, die die gesetzliche Krankenkasse nicht trägt, komplett übernommen werden.

 

"Privatärztliche Behandlung" im Krankenhaus. Das heißt, Sie werden stets vom Spezialisten untersucht, beraten und versorgt. Das werden rein gesetzlich Versicherte nicht.

 

"1-Bett-Zimmer" im Krankenhaus. Wer die Versicherung günstiger haben will, der wählt hier "2-Bett-Zimmer". Als gesetzlich Versicherter liegen Sie üblicherweise in einem Vier-Bett-Zimmer. Bevor Sie ins Krankenhaus kommen, können Sie sich aussuchen, wohin die Reise geht - Stichwort "freie Krankenhauswahl".

 

Krankenhaustagegeld-Versicherung
Aus einer Krankenhaustagegeld-Versicherung wird bei einem Krankenhausaufenthalt für jeden Verweiltag im Krankenhaus das versicherte Krankenhaustagegeld ausgezahlt. Wie hoch das versicherte Krankenhaustagegeld ist, können Sie selbst bestimmen. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, empfiehlt es sich zumindest 15 Euro pro Tag zu versichern, um die Selbstbeteiligung im Krankenhaus zu finanzieren.

 

Krankentagegeld-Versicherung
Wenn Sie länger als 43 Tage bei Ihrem Arbeitgeber krankgemeldet sind, dann erhalten Sie Ihr Gehalt von der Krankenkasse. Und die Gesetzliche zahlt maximal 70% der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze (in 2003: 3.825 Euro). Hiervon zahlen Sie rund 14,0 % an die Sozialversicherungen (Rente-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung); die Krankenversicherung wird beitragsfrei weitergeführt. Dadurch entsteht eine mehr oder weniger große monatliche Lücke. Die Krankentagegeldversicherung dient der Absicherung Ihres Einkommens und verhindert, dass solche Einkommenslücken entstehen. Wenn Sie arbeitsunfähig werden, wird Ihnen ein Tagegeld in versicherter Höhe ab dem vereinbarten Leistungsbeginn gezahlt. Die Höhe des Tagegeldes legen Sie bei der Antragstellung selber fest.

 

Wenn Sie selbstständig sind, dann müssen Sie berücksichtigen, ab dem wievielten Tag einer Arbeitsunfähigkeit Sie eine Absicherung benötigen und wie hoch sie sein muss.

 

Auslandsreise-Krankenversicherung
Eine Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt alle Krankheitskosten, die bei einer Auslandsreise anfallen. Dazu gehören auch eventuelle Mehrkosten durch einen medizinisch notwendigen Rücktransport. Die Versicherung gilt weltweit. Sie ist in der Regel auf einen Auslandsaufenthalt von sechs Wochen beschränkt.

 

Was kostet der Versicherungsschutz?
In der privaten Krankenversicherung hängt der Beitrag von mehreren Faktoren ab:
  • Eintrittsalter
    Entscheidend ist, wie alt Sie bei Eintritt in die Versicherung sind.
  • Ihr Geschlecht.
  • Ihr Gesundheitszustand.
  • Der versicherte Leistungsumfang.

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Sterbegeld-Versicherungen
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Was ist eine Sterbegeld-Versicherung?
Sterbegeldversicherungen sind kleine Kapital-Lebensversicherungen.

 

Sinn dieser Versicherungen ist es die Hinterbliebenen nicht mit der finanziellen Belastung einer Bestattung zu konfrontieren.

 

Mit welchen Kosten muss man für eine Bestattung rechnen?
Die Bestattungskosten sind je nach Beisetzungsart (Erd-, Feuer- oder Seebestattung) und Leistungsumfang sehr unterschiedlich. Auch die öffentlichen Gebühren können je nach Stadt, Gemeinde und Bundesland sehr stark variieren. Durchschnittlich werden von den Bundesbürgern ca. 5.000 Euro für eine Beisetzung ausgegeben. Oftmals entstehen auch noch zusätzliche Aufwendungen für die Regelung der Grabpflege.

 

Reicht das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen nicht aus?
Das seit 1883 bestehende Sterbegeld wurde per 01. Januar 2004 ersatzlos aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen. Deshalb ist die private Vorsorge zur Absicherung der Bestattung nun natürlich noch wichtiger.

 

Welche Sterbegeldsumme sollte man in der Regel versichern?
Durchschnittlich werden von den Bundesbürgern ca. 5.000 € für eine Beisetzung ausgegeben. Oftmals entstehen auch noch zusätzliche Aufwendungen für die Regelung der Grabpflege. Eine Versicherungssumme von mindestens 5.000 Euro ist daher unbedingt zu empfehlen. Wünschen Sie eine aufwendigere Bestattung, sollten Sie eine höhere Versicherungssumme wählen.

 

Was leistet die Sterbegeldversicherung?
Wenn die versicherte Person verstirbt erhält die in der Versicherungsurkunde genannte Person die vereinbarte Todesfallsumme zuzüglich erwirtschafteter Überschüsse ausgezahlt.

 

Bei Unfalltod wird die doppelte Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt.

 

Wieviel wird ausgezahlt, wenn der Tod kurz nach dem Vertragsabschluss eintritt?
Für das Eintrittsalter bis 69 Jahre erfolgt bei Tod im 1. Monat die Rückzahlung des eingezahlten Beitrags, bei Tod im 2. Monat erfolgt die Zahlung von 1/12 der Versicherungssumme, bei Tod im 3. Monat erfolgt die Zahlung von 2/12 der Versicherungssumme, usw.. Voller Versicherungsschutz besteht bereits nach einem Jahr.

 

Für das Eintrittsalter ab 70 Jahren erfolgt bei Tod im 1. Monat die Rückzahlung des eingezahlten Beitrags, bei Tod im 2. Monat erfolgt die Zahlung von 1/24 der Versicherungssumme, bei Tod im 3. Monat erfolgt die Zahlung von 2/24 der Versicherungssumme, usw.
Voller Versicherungsschutz besteht bereits nach zwei Jahren.

 

Bei Unfalltod erhalten Sie unabhängig von der bereits absolvierten Vertragszeit die doppelte Versicherungssumme ausgezahlt.

 

Wozu brauche ich die doppelte Leistung bei Unfalltod?
Ein Unfalltod stellt einen besonders plötzlichen und heftigen Einschnitt dar. Dann ist alles andere wichtig - nur nicht, über Geld nachdenken zu müssen. Und zusätzliche Mittel können durchaus benötigt werden, z.B. für sich ergebende Reisekosten im In- und Ausland oder Rechtsstreitigkeiten.

 

Gibt es eine Gesundheitsprüfung?
Nein, es gibt bei der Antragsstellung keine Gesundheitsprüfung. Eine Sterbegeldversicherung kann daher auch von kranken Personen beantragt werden.

 

Bis zu welchem Alter ist ein Abschluss möglich?
Ein Antrag auf eine Sterbegeldversicherung kann bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres gestellt werden.

 

Wer bekommt im Sterbefall die Versicherungssumme ausgezahlt?
Die bezugsberechtigte Person kann vom Versicherungsnehmer frei gewählt werden. Wird keine bezugsberechtigte Person angegeben, erhalten die Erben die entsprechende Versicherungsleistung.

 

Wenn Sie bereits mit einem Bestattungsunternehmen eine Einigung getroffen haben, können Sie auch das Bestattungsunternehmen als Bezugsberechtigten einsetzen.

 

Wieviel kostet eine Sterbegeldversicherung?
Je nach Eintrittsalter ergeben sich unterschiedliche Beiträge.

 

Grundsätzlich gilt wie bei jeder Vorsorgeversicherung:
Je früher Sie vorsorgen, umso günstiger sind die Beiträge.

 

Wie lange müssen Beiträge entrichtet werden?
Bei einem Eintrittsalter bis zum 75. Lebensjahr erfolgt die Beitragszahlung bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres. Ab dem 85. Lebensjahr besteht lebenslang ein beitragsfreier Versicherungsschutz.

 

Bei einem Eintrittsalter zwischen 76 und 85 Jahren erfolgt die Beitragszahlung lebenslang.

 

Die jeweils abgeschlossenen Beiträge bleiben während der Laufzeit unverändert.

 

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