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Rauchmelder können Leben retten
Jedes Jahr sterben etwa 600 Menschen in Deutschland bei Bränden - die meisten in den eigenen vier Wänden. Dabei hätte ein Rauchmelder jedes zweite Opfer retten können, schätzen Experten. Denn: Der Rauch ist oft gefährlicher als das Feuer selbst.

 

Rund 80 Prozent der jährlich etwa 200.000 Brände ereignen sich in Privathaushalten. Feuer kann durch umfallende Kerzen, Kurzschlüsse defekter Elektrogeräte oder beschädigte Gasleitungen entstehen. Die meisten Brandopfer werden nachts von den geruchlosen Gasen Kohlenmonoxid und Kohlendioxid ohnmächtig, bereits nach wenigen Minuten kommt es zur tödlichen Rauchvergiftung. "Deshalb sollte jeder Haushalt Rauchmelder anschaffen", rät Experte Daniel Meiss von AXA. "Sie schlagen bei Rauchentwicklung sofort Alarm und können so Leben retten."

 

Erste gesetzliche Vorschriften

 

Gesetzlich waren Rauchmelder bislang in Deutschland nicht vorgeschrieben. Rheinland-Pfalz und das Saarland machten jetzt den Anfang: Dort müssen seit 1. Januar (Rheinland-Pfalz) beziehungsweise 1. Juni 2004 (Saarland) alle Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) erhofft sich dadurch eine Signalwirkung: Rauchmelder sollten in allen Bauordnungen verbindlich vorgeschrieben werden, fordert DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann. Denn Statistiken aus den USA, Schweden und Großbritannien zeigen, dass sich mit einer flächendeckenden Einführung von Rauchmeldern die Zahl der Brandtoten um bis zu 50 Prozent reduzieren lässt.

 

Haus- und Wohnungsbesitzer, Mieter und Vermieter sollten nicht auf eine gesetzliche Vorschrift warten, sondern jetzt schon selbst aktiv werden. Vom Verband der Schadensversicherer (VdS) geprüfte Rauchmelder gibt es bereits ab fünf Euro im Handel. Sie sollten in Fluchtwegen wie Fluren und Treppen sowie vor Schlafräumen freistehend an der Decke angebracht sein. Nicht sinnvoll ist es, Rauchmelder in Räumen anzubringen, in denen häufig Fehlalarm ausgelöst werden kann - zum Beispiel in Bädern.

 

Versicherung ersetzt Neuwert

 

Materielle Schäden durch einen Brand lassen sich mit einer Wohngebäude- und Hausratsversicherung abdecken. Die Wohngebäudeversicherung ersetzt Schäden am Haus, den darin befindlichen Wohnungen, Nebengebäuden und Garagen. Die Hausratsversicherung kommt für Wert- und Einrichtungsgegenstände auf, die durch einen Brand beschädigt oder vernichtet wurden. Erstattet wird der Neuwert, also der Preis, der zur Wiederherstellung des Hauses benötigt wird oder den man bezahlen muss, um gleichwertigen neuen Hausrat zu kaufen.

 

(Quelle: Pressemitteilung der AXA Konzern AG vom 25.08.2004)
Versicherungsschutz für Solaranlagen
Immer mehr Häuslebauer wollen die Solarenergie nutzen und entschließen sich deshalb zum Bau einer Photovoltaik- oder thermischen Solaranlage. Dabei sollten nicht nur die technischen Daten von Interesse sein. Wichtig ist auch der Versicherungsschutz für die Anlage. Einerseits geht es darum, Sachschäden an der Anlage, die zum Beispiel durch starken Sturm oder Hagelschlag entstehen können, zu versichern und andererseits mögliche Schadenersatzansprüche von geschädigten Dritten abzusichern. Wenn etwa die Anlage vom Dach rutscht und dabei einen Fußgänger trifft, kann das ohne Versicherung eine teure Angelegenheit für den Eigentümer werden.

 

Solaranlagen gelten baulich in der Regel als Gebäudebestandteil. Somit können sie bezüglich der Sachschäden mit in die Wohngebäudeversicherung aufgenommen werden. Die Anlage ist dem Versicherer unbedingt zu melden. Gegebenenfalls erhöht sich die zu zahlende Prämie. Vandalismus ist jedoch nicht über die Gebäudeversicherung gedeckt. Soll er auch versichert werden, bietet sich eine gesonderte "Solarversicherung" an. Diese beinhaltet zumeist eine Allgefahren-Deckung. Wie schon in der verbundenen Wohngebäudeversicherung sind darin auch Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Explosion, Blitzschlag und zusätzlich durch Frost, Schneedruck, Diebstahl, Bedienungsfehler sowie Konstruktions- und Ausführungsfehler versichert. Sogar Ertragsausfall wird oft bis zu einem bestimmten Betrag erstattet. Häufig ist im Schadensfall eine Selbstbeteiligung vorgesehen. Ist die Anlage schon über die Wohngebäudeversicherung versichert, können in der Spezialpolice die bereits versicherten Gefahren ausgeschlossen werden, um Doppelversicherung zu vermeiden.

 

Hinsichtlich der Haftung für Schäden an Dritten reicht bei einem selbst genutzten Einfamilienhaus oft die private Haftpflichtversicherung aus. Die Meldung der Anlage ist auch hier erforderlich und kann zu Prämienaufschlägen führen. Manche Versicherer bieten aber keinen Schutz an, wenn mit einer Photovoltaikanlage Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Deshalb sollte man sich in diesem Fall von seinem Versicherer eine schriftliche Bestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz einholen.

 

(Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen vom 24.05.2004)
Abschied vom Fahrzeugbrief - 2004 gibt es neue Auto-Dokumente
Europa rückt zusammen - das gilt auch in Sachen Fahrzeugpapiere. Ab Mitte 2004 werden neue Zulassungsdokumente eingeführt, die den bisherigen Fahrzeugschein und den Fahrzeugbrief ersetzen. Der Grund dafür trägt die Bezeichnung "Harmonisierung der Zulassungsdokumente" - diese europäische Richtlinie 1999/37/EG hat den Sinn, die Bescheinigungen europaweit zu harmonisieren. Wenn die neuen Dokumente vergeben werden, ist diese Änderung nicht nur für Neuwagenkäufer wichtig. Auch Käufer eines Gebrauchtwagens werden wohl schneller die neuen Papiere in den Händen halten, als sie denken.

 

Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg werden sich die neuen Dokumente zum Teil optisch und inhaltlich von den bekannten Exemplaren unterscheiden - vor allem werden sie aber anders heißen. So wird aus dem Fahrzeugschein die Zulassungsbescheinigung Teil I, der Fahrzeugbrief wird entsprechend zur Zulassungsbescheinigung Teil II. Geplant ist die Umsetzung der Richtlinie für den 1. Juni 2004 - eine entsprechende Verordnung ist in Vorbereitung.

 

"Die Zulassungsbescheinigung Teil I wird sich vom Format her nicht von dem bisherigen Fahrzeugschein unterscheiden. Es bleibt bei dem faltbaren Papier", erklärt Astrid Bockhorn vom KBA. Wesentlich auffälliger ist das Format des Fahrzeugbrief-Nachfolgers: "Er wird künftig das DIN-A4-Format haben." Außerdem wird er nicht mehr so viele Informationen über das Fahrzeug wie bisher enthalten.

 

Hintergrund ist laut Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart, dass dieses Dokument nicht vorrangig dazu dient, die Fahrzeugdaten festzuhalten. Es sei vielmehr in erster Linie eine Besitzurkunde. "Wesentlich sind hier die Personaldaten, mit denen der Brief einen Käufer als rechtmäßigen Halter des Fahrzeugs ausweist."

 

Die Umstellungen im Nachfolger des bisherigen Fahrzeugscheins werden sich laut Hans-Peter David vom Dekra Technology Center in Klettwitz (Brandenburg) vor allem im grenzüberschreitenden Verkehr bemerkbar machen. "Bisher waren die Bezeichnungen und Angaben auf den Papieren der verschiedenen europäischen Länder nach jeweils eigenen Systemen verteilt." Mit den vereinheitlichten Papieren wird also auch den Kontrolleuren an den Grenzen die Arbeit erleichtert.

 

Statt der bisher im deutschen Fahrzeugschein gebräuchlichen Erläuterungen wie "Fahrzeug-Identifizierungsnummer" oder "Leistung kW" gibt es nun in allen Ländern identische Kurz-Codes. Laut Astrid Bockhorn vom KBA steht beispielsweise der Code "C1" für den Inhaber der Zulassung-Bescheinigung. Die Erklärungen zu den Codes stehen aus Platzgründen auf der Rückseite.

 

Laut Hans-Peter David bleibt es aber grundsätzlich beim bekannten Erscheinungsbild mit grünem Druck auf weißem Papier. Oben auf dem Dokument stehen neben dem D-Kennzeichen aber die neuen Bezeichnungen der Bescheinigungen in den übrigen Sprachen der EU. Um Unklarheiten zu vermeiden, werden die geläufigen Begriffe Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief noch in Klammern kleiner darunter gedruckt. Zusätzlich gibt es Sicherheitsmerkmale im Papier zum Schutz gegen Fälschung.

 

Eine der größten Veränderungen bei der Umstellung der Papiere wird mancher vermutlich erst auf den zweiten Blick registrieren - spätestens aber beim Kauf eines Gebrauchtwagens: Bisher konnten im Fahrzeugbrief sechs Fahrzeughalter nacheinander eingetragen werden. "Künftig werden es nur noch zwei sein. Das hat datenschutzrechtliche Gründe", erklärt Rainer Hillgärtner. Für die Datenschützer war es nicht mehr hinnehmbar, dass die Anschrift und weitere Daten eines ehemaligen Fahrzeughalters noch Jahre später und nach wiederholtem Besitzerwechsel Schwarz auf Weiß auf dem Papier stehen.

 

In Zukunft heißt das allerdings, dass der Fahrzeugbrief beim Halterwechsel öfter erneuert wird. "Der Briefwechsel-Intervall wird sich beschleunigen", so Hillgärtner. Wird zum Beispiel statt eines Neuwagens ein fast neuer, aber schon zugelassener Vorführwagen im Autohaus gekauft, sind beide Plätze für Haltereintragungen ausgefüllt. Schon der dritte Käufer benötigt ein neues Dokument. "Die Gebühren für die Neuausstellung eines solchen Dokuments schwanken je nach Aufwand." Derzeit sind es laut Hillgärtner 10 bis 50 Euro. Nun steigen die Kosten für die Zulassungsbescheinigung Teil I laut KBA um 50 Cent bis 1 Euro. Für den Teil II gibt es keine Veränderungen.

 

Auf die kommenden Änderungen müssen sich übrigens alle Autobesitzer einstellen - auch solche, die einen älteren Wagen mit dem bekannten Brief haben. Laut dem KBA wird die "harmonisierte Zulassungsbescheinigung" nicht nur dann ausgestellt, wenn ein Fahrzeug neu zugelassen wird. Auch wenn aus anderem Anlass ein Austausch der Papiere nötig ist - wie bei der Umschreibung auf einen neuen Halter - gibt es künftig Zulassungsbescheinigung Teil I und II.

 

Quelle: dpa/gms
Bauträger muss sich an vereinbarte Maße halten
Ein Bauträger muss sich an die für das Haus vereinbarten Maße halten. Bei Abweichungen können die Käufer einer Wohnung oder eines Hauses den Kaufpreis mindern beziehungsweise Geld zurück verlangen. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg macht die Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen (LBS) in Berlin aufmerksam.

 

In dem Fall (Az.: 4 U 283/01) stellten die Eigentümer einer Neubauwohnung fest, dass die Wand zum Nachbarn statt der geplanten 20,5 Zentimeter 5 Zentimeter weniger dick war. Obwohl das Bauunternehmen darauf hinwies, dass die Wand die vorgeschriebene Schalldämmwerte einhält, erkannte das Gericht die vom Wohnungseigentümer verlangte Minderung des Kaufpreises an. Demnach stellt die erhebliche Abweichung vom Vertrag einen Mangel an sich dar. Darauf, wie stark die Lärmbelästigung durch die Nachbarwohnung tatsächlich ist, komme es nicht mehr an.

 

Quelle: dpa/gms
Auf Parkplätzen besteht für Autofahrer Verständigungspflicht
Auf Parkplätzen ist die Vorfahrt nicht unbedingt nach dem Rechts-vor-Links-Prinzip geregelt. Vielmehr unterliegen Autofahrer dort der so genannten Verständigungspflicht: Das eigene Verhalten muss durch Blicke und Gesten mit dem des anderen abgestimmt werden. Daran erinnert der Automobilclub Kraftfahrer- Schutz (KS) in München. Auch darf nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass der fließende Verkehr Vorrang vor Autos hat, die gerade aus einer Parklücke fahren. Deshalb sollte auf Parkplätzen immer vorausschauend, langsam und bremsbereit gefahren werden, rät der KS.

 

Quelle: dpa/gms
Unsinnige Allianz-Versicherung gegen häusliche Notfälle
Der Verbraucherschutzverband Bund der Versicherten (BdV) kritisiert den sogenannten "Haus- und Wohnungsschutzbrief" der Allianz-Versicherung.

 

Hierbei handele es sich wieder einmal um ein neues, unsinniges Versicherungsangebot auf dem deutschen Markt, so der BdV-Geschäftsführer Frank Braun. Der neuartige Versicherungsvertrag soll angeblich gegen "unberechenbare Ereignisse" schützen, die eine schnelle und kompetente Hilfe erfordern wie z. B. einen Rohrreinigungsservice im Notfall, einen Schlüsseldienst, einen Sanitär-Heizungs- und Elektro-Installateurservice, Schädlingsbekämpfung, Entfernung von Wespennestern, Kinderbetreuung oder gar die Einrichtung eines Dokumentendepots.

 

"Mit dem vorliegenden Versicherungsangebot sind weder Gefahren abgedeckt, die einen in den finanziell Ruin bringen könnten, noch sind die Risiken 'unberechenbar'", so Braun. Ein Hausbesitzer sollte zudem immer etwas Geld angespart haben, um etwaige Schäden, die durch verstopfte Rohre oder defekte Elektroanlagen entstehen, selber zahlen zu können. Schon deshalb ist es unsinnig, sich gegen solche "Gefahren" zu versichern. Mieter können mit dem angebotenen Vertrag noch viel weniger anfangen. Denn Mieter benötigen den Schutz dieses Produktes meist schon deshalb nicht, da die Kosten für unverschuldete Schäden an der Mietsache, etwa an Rohren oder der Elektrik, die Entfernung von Schädlingen oder Wespennestern vom Vermieter getragen werden müssen, der die Wohnung in vertragsgemäßem Zustand zu halten hat. Schäden am Eigentum des Mieters, wie an Elektrogeräten, Waschmaschine, Geschirrspüler, Fernsehgeräten und Computern werden von der Allianz erst gar nicht mitversichert.

 

Auch sonst hat das Angebot so seine Tücken: Alle "Serviceleistungen" sind der Höhe nach auf max. 300 Euro je Schadensfall begrenzt, die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle darf 1.000 Euro im Jahr nicht übersteigen. Die Kinderbetreuung gilt längstens für 48 Stunden und das Dokumentendepot nur für höchstens 15 DIN A4-Seiten.

 

"Dieser Versicherungsvertrag ist so überflüssig wie ein Kropf", ist daher auch das eindeutige Urteil der Verbraucherschützer. Die Allianz aber verspricht sich wohl eine nette Mehreinnahme auf möglichst lange Sicht. Denn der Vertrag wird Interessenten gleich als 5-Jahresvertrag für einen Jahresbeitrag von immerhin ca. 60 Euro angeboten. Ein hoher Beitrag für unsinnigen Versicherungsschutz, von dem Verbraucher die Finger lassen sollten! Die Verbraucher sollten diesen Beitrag besser in eine neutrale, umfangreiche Verbraucherberatung, etwa über eine Mitgliedschaft beim Bund der Versicherten investieren; so können Sie sogar kurzfristig ein Vielfaches dessen an Prämien für unsinnige oder zu teure Versicherungen einsparen. Verbraucher erhalten vom Bund der Versicherten eine kostenlose Info-Broschüre "Gut und günstig versichert", siehe dazu unter www.bdv.info/bdv/Broschueren

 

(epn) BdV
Henstedt-Ulzburg, den 16.04.2004
Sterbegeld ersatzlos gestrichen
Zum 01.01.2004 wurde das gesetzliche Sterbegeld ersatzlos gestrichen.
Das bedeutet nun für jeden Einzelnen die komplette Eigenfinanzierung der Bestattung. Eigenvorsorge ist somit unverzichtbar geworden.

 

Ein Todesfall kann in Zukunft leicht zu einem erheblichen finanziellen Problem für die Familie werden. In einer schweren Lebenssituation kommen dann zum Verlust des geliebten Menschen oft noch finanzielle Nöte hinzu.

 

Aber:
Eine würdevolle Bestattung darf nicht an finanziellen Engpässen scheitern!